Eine Woche lang informiert das Innenministerium zu Themen wie dem Packen eines Notfallbeutels oder dem richtigen Anlegen von Vorräten. Innenminister Roman Poseck besucht in diesem Rahmen unter anderem Schulen, Kommunen und Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur, um die Aufmerksamkeit für das Thema Resilienz zu erhöhen. Begleitet wird die Resilienzwoche von einer ressortübergreifenden Social-Media-Kampagne.
Auf Krisen vorbereiten und Resilienz stärken
Heimatschutzminister Roman Poseck führte zum Start der Resilienzwoche aus: „Resilienz ist heute wichtiger denn je. Infolge des völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und des Erstarkens extremer Kräfte im Inland geraten Gefahren für die Kritische Infrastruktur immer mehr in den Fokus. Sabotage, Spionage und Cyberangriffe stellen eine zunehmende Bedrohung dar. Das hybride Anschlagsszenario in Leipzig hat uns das deutlich vor Augen geführt.
Die aktuelle Sicherheitslage erfordert von uns allen eine konsequente Vorbereitung auf Krisenereignisse. Mit der Resilienzwoche schärfen wir das Bewusstsein für dieses Thema auf allen Ebenen. Resilienz kann nicht verordnet werden; sie muss von allen gelebt werden.
Es freut mich, dass wir heute in der Diemeltalschule gemeinsam mit Kultusminister Armin Schwarz beginnen. Hier zeigt sich, dass Resilienz kein abstrakter Begriff ist, sondern etwas, das ganz konkret eingeübt werden kann. Die Feuerwehr-AG an der Diemeltalschule zeigt auf beeindruckende Weise, wie das gelingt. Die Kinder erfahren hier, was im Notfall zu tun ist, wie ein Notruf abgesetzt wird und wie wichtig es ist, im entscheidenden Moment einen kühlen Kopf zu bewahren. Genauso lernen sie, aufeinander zu achten, Verantwortung zu übernehmen und im Team zu handeln. Damit legt dieses Angebot ein Fundament, das weit über den Brandschutz hinausreicht.